Nutze die Dropshipping-Methode für Dich!

In Asien und USA ist es sehr populär und in Deutschland kam es erst in den letzten Jahren so richtig auf: Dropshipping!

Doch was ist Dropshipping überhaupt, was hat es für Vorteile und wie kann man damit Geld verdienen?

Dropshipping
mohamed_hassan

Dropshipping: Waren anbieten, die man gar nicht hat

Unter Dropshipping versteht man im Onlinebusiness den Vorgang, dass ein Dritter die Ware, die man selbst verkauft, für einen verschickt. Tut er das auch noch in meinem Namen, wird das häufig als Whitelabeling bezeichnet. Der Empfänger der Ware merkt dies häufig gar nicht.

Beispiele für Dropshipping

Ein Online-Fahrrad-Händler hat gar kein eigenes Lager, sondern versteht sich nur darauf, einen hervorragenden Onlineshop zu bauen und diesen über Marketing und PR gut zu vermarkten, sodass er viel Traffic, viele Conversions und damit viele Verkäufe generiert. Er will aber kein Spezialist im Pakete packen werden, sondern lässt den Fahrrad-Großhändler, sobald der Kunde im Onlineshop gekauft hat, das Fahrrad direkt an den Endkunden schicken. Ggf. sogar mit einem Paketaufkleber des Onlineshops, sodass der Kunde gar nicht merkt, dass der Großhändler das Fahrrad an ihn verschickt hat.

Vorteile des Dropshipping

Dropshipping hat zahlreiche Vorteile:

  • Man spart sich in der Regel die Finanzierungskosten des eigenen Lagers. Das im Beispiel oben verkaufte Fahrrad wird im Regelfall auch erst dann beim Großhändler eingekauft, wenn man es auch selbst verkauft hat.
  • Mittels Dropshipping kann man die eigene Angebotspalette beliebig erweitern und zahlreiche Produkte im Shop aufnehmen, was den Shop ggf. interessanter macht und zu mehr Käufen führt.
  • Mit Dropshipping kann man – wenn man es richtig macht – Ware sehr schnell zum Kunden bekommen. Der Hersteller oder Großhändler muss nicht erst an einen selbst liefern, sondern liefert direkt und sofort an den Endkunden.
  • Das Risiko für Ladenhüter fällt weg. Weil man nicht erst Ware einkaufen muss, die auch liegen bleiben kann, sondern immer nur dann etwas einkauft, wenn man es auch verkauft hat.
  • Man kann ein Geschäft mit einem niedrigen Startkapital anfangen, da man kein großes Lager finanzieren muss
  • Im Prinzip reicht für ein Dropshipping-Modell ein Notebook: Man kann es, weil man keine Ware bewegt, von der ganzen Welt aus betreiben.

Nachteile des Dropshipping

Die Nachteile des Dropshipping sollen allerdings auch nicht verschwiegen werden:

  • Man hat den Versandprozess nicht unter Kontrolle: Schickt der Großhändler die Ware zu spät oder schlecht verpackt los, fällt das auf einen selbst zurück.
  • Manchmal hat der Großhändler/Hersteller die Ware gar nicht mehr, die man verkauft hat, weil er sie angeblich noch auf Lager hat. Das führt zu Problemen mit dem Kunden
  • Das Retouren-Problem ist oft nicht hinreichend gelöst: Was macht man, wenn der Kunde das Produkt zurückschickt? Wohin schickt er es zurück? Wie lange dauert dieser Prozess? Was erstattet man bei beschädigten Rücksendungen etc.
  • Gewinnspannen sind manchmal klein
  • Großhändler/Hersteller lassen sich auch das Handling für Dropshipping bezahlen. Wer effizient selbst organisiert, kann oft billiger sein, hat aber die Lagerfinanzierung zu stemmen.
  • Mehrere Bestellungen an einem Tag lassen sich oft nur schwer beim Dropshipper zusammenfassen, was im eigenen Lager leicht möglich wäre
  • Kontakt zur Ware fehlt für den Händler (Wenn Kunden anrufen und nach Details an der Ware fragen, kann man nicht eben mal im Lager nachschauen)

Auch nach Abwägung von allen Vorteilen und Nachteilen bleibt Dropshipping eine gute Möglichkeit, ein eigenes Versandbusiness zu starten – ohne viel Kapital mitzubringen. Es ist ideal für alle, die glauben, das Produkt gut vermarkten zu können, aber sich kein Lager ans Bein binden wollen.

Dropshipping: Wo finde ich Lieferanten?

Der schwerste Part ist oft – wenn man keine Marktkenntnis hat – geeignete Lieferanten zu finden, die das Dropshipping für einen übernehmen. Der klassische Weg ist: Man geht auf Fachmessen für die Produktgattung und spricht Hersteller und Großhändler dort an. Daneben hilft die Lektüre von Fachzeitschriften und wie so oft das Bedienen einer Suchmaschine. Wer „Dropshipping Lieferanten“ in Google eingibt, findet meist schon die ersten Lieferanten.

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